Behandlungsangebote

Gruppentherapie

Durchschnittlich 10 Patientinnen und Patienten bilden eine Bezugsgruppe. Hier werden suchtspezifische Themen in der Gruppe bearbeitet. Kerngedanken sind der Erfahrungsaustausch, die Auseinandersetzung mit und durch die Gruppenmitglieder und die gegenseitige Unterstützung während der Behandlungszeit. Dreimal in der Woche findet verpflichtend eine therapeutische Bezugsgruppe statt. Eine der vier Bezugsgruppen ist für Patienten mit einer vorliegenden THC bzw. Amphetaminabhängigkeit vorgesehen, um diesen Patienten eine auf Ihre Suchterkrankung angepasste Behandlung anzubieten.

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Einzeltherapie

Parallel zur Gruppentherapie ist die Einzeltherapie wesentlicher Bestandteil der Behandlung. In den Einzelgesprächen können Themen besprochen werden, die zu privat bzw. zu intim für die Gruppe sind oder auch Themen vertieft werden, die für jede Patientin oder Patienten ganz individuell wichtig oder relevant sind.

Die Einzelgespräche finden wöchentlich statt.

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Therapie in der Großgruppe der Klinikgemeinschaft

Hier werden alle gruppenübergreifenden Themen besprochen, z.B. erhalten Sie theoretische Suchtinformationen, außerdem werden Schwierigkeiten im alltäglichen Zusammenleben besprochen. Großgruppen finden mehrmals wöchentlich statt.

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THC-Gruppe

Konsumenten von THC und Partydrogen werden in einer eigenen Bezugsgruppe aufgenommen. Hier wird auf die Besonderheiten, die mit dem Konsum dieser Drogen verbunden sind, explizit eingegangen. Das dazu entwickelte Konzept ist durch den Rentenversicherungsträger anerkannt.

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Indikationsgruppen

Die Indikationsgruppen sind themenspezifische Gruppen, die sich mit speziellen Bereichen der Abhängigkeitserkrankung oder Themen, die häufig mit der Abhängigkeit in Verbindung stehen, befassen. Themen, die hier einen Platz finden, sind z.B.

  • Geschlechtsspezifische Themen

  • Rückfallprophylaxe

  • Sucht und Trauma

  • Sucht und Familie

  • Suchtinformation

  • Umgang mit Emotionen

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Rückfallprophylaxe

Um Rückfällen vorzubeugen ist es wichtig, das Thema „Rückfall“ zu thematisieren. Gemeinsam erarbeiten wir Handlungsalternativen und einen sogenannten Notfallplan, die Ihnen helfen, kritische Situationen auf angemessene Art zu meistern.

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Rückfallbearbeitung

Wird ein Patient innerhalb der Therapiezeit rückfällig, wird vom therapeutischen Team im Einzelfall geprüft, ob der Rückfall sinnvoll zu bearbeiten ist. Voraussetzung für die Rückfallarbeit ist die Offenheit der Patientin/des Patienten und der Wunsch, die Therapie in der Fachklinik Liblar intensiv fortzusetzen.

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Soziale Rehabilitation

Im Rahmen der Sozialen Rehabilitation bieten wir Unterstützung bei der Klärung von gerichtlichen und behördlichen Angelegenheiten an. Dazu gehört auch die Unterstützung bei der Schuldenregulierung, die Suche
nach einer geeigneten Nachsorge oder ganz allgemein bei der Suche nach dem Weg in die soziale Gemeinschaft.

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Ganztägig ambulante Therapie

Im Rahmen der stationären Rehabilitation besteht die Möglichkeit, von der vollstationären Behandlung in die ganztägig ambulante Behandlung zu wechseln, wenn entsprechende Rahmenbedingungen erfüllt werden. Tagsüber nehmen Sie am Programm und den Therapieangeboten der Klinik teil, abends und an den Wochenenden leben Sie in der eigenen Wohnung, die idealerweise im näheren Umkreis der Klinik liegt.

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